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Während der Theaterreise wurde die Idee eines Theaterpreises (dotiert mit insgesamt 1 Mio €, einmalig für 2015) in der Presse bereits vielfach diskutiert. Emotional größere Reaktionen löste aber im Mülheimer Ringlokschuppen und beim Festival Impulse die Nachricht aus, dass der Bund bei der Förderung des Festivals einsteigt. Zunächst mit einer Förderung für die Ausgabe 2016, die noch in diesem Jahr erfolgen wird. Aber auch perspektivisch wird gesehen, dass diese nationale Theaterplattform ein Thema des Bundes ist – schließlich wird auch die Tanzplattform Deutschland alle zwei Jahre aus dem Haus der Kulturstaatsministerin gefördert.

Der Bundesverband Freier Theater vergibt als Programmpartner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Fördermittel im Rahmen des Bundesprogramms »Kultur macht stark«. In der gerade zu Ende gegangenen Sitzung des für die Vergabe zuständigen Bundesfachausschusses wurden zehn neue Projekte zur Förderung empfohlen. Damit sind die Mittel der Programmphase bis Ende 2015 ausgeschöpft. Insgesamt hat der Bundesverband bisher 96 Projekte gefördert.


Mit dieser Förderentscheidung kann zugleich eine erste, erfolgreiche Bilanz des Förderprogramms »tanz + theater machen stark« gezogen werden. Alexander Opitz, Vorsitzender des Bundesverbandes: »Wir freuen uns, dass das Programm so gut angenommen wird. Es hat sich gezeigt, dass die Programmkonzeption zur kulturellen Bildungsarbeit der freien Darstellenden Künstlerinnen und Künstlern und ihrer Partner passt.«

Seit dem Start des Programms im Juni 2013 haben sich insgesamt 176 Projekte um eine Förderung beim Bundesverband Freier Theater beworben. Bis heute konnten 96 Projekte in die Förderung aufgenommen werden. Damit sind bereits die Hälfte der 3 Millionen Euro vergeben, die dem Programm bis 2017 zur Verfügung stehen sollen. »Dank der guten Vernetzung und der Kompetenz, die in den Landesverbänden vorhanden ist, konnten wir Projekte in allen 16 Bundesländern fördern und auch in diesem Feld neue Akteure für das Programm gewinnen«, erläutert der Projektleiter Eckhard Mittelstädt.

Zur Jahresmitte 2015 wird die Freigabe auch der übrigen Programmmittel für die Jahre 2016-2017 erwartet. Anträge für Vorhaben, die frühestens im Januar 2016 beginnen, können bereits jetzt gestellt werden. Die nächsten Fristen sind zum 15. Mai und zum 15. Oktober 2015.

Das Programm »tanz + theater machen stark« des Bundesverband Freier Theater ist eines von derzeit 33 Programmen, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen von »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« fördert.

Der Bundesverband Freier Theater fördert langfristig angelegte Tanz- und Theaterprojekte für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 5 und 18 Jahren. Grundlage ist ein lokales Bündnis aus künstlerischen und pädagogischen Partnern, die auf lokaler Ebene zusammenarbeiten. Die geförderten Projekte verteilen sich über alle 16 Bundesländer und finden sowohl im großstädtischen wie auch im ländlichen Raum statt. Gearbeitet wird mit Schauspiel, Figurentheater, Tanz und Performance. Auch Ortserkundungen und Rechercheprojekte gehören in das Spektrum, das so vielfältig ist wie die Arbeit der 1.200 Mitglieder, die in 15 Landesverbände im Bundesverband Freier Theater organisiert sind.


Weitere Informationen zum Programm »tanz + theater machen stark«
und Kontakt:

Eckhard Mittelstädt (Projektleiter)
Tel.: 030 . 20 21 59 99-9
Mail: eckhard.mittelstaedt@freie-theater.de
URL: www.buendnisse.freie-theater.de


»tanz + theater machen stark« ist ein Projekt des Bundesverband Freier Theater im Rahmen von »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Bewerbungen für den MA-Studiengang
Performance Studies – Universität Hamburg
zum Wintersemester 2015/16
 
Bewerbungsschluss: 31.05.2015
Eignungsprüfung: 13. und 14.07.2015
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
 
Der Studiengang Performance Studies feiert im Wintersemester 2015/16 sein 10-jähriges Bestehen. Wir freuen uns sehr, das Studium ab dem kommenden Semester ohne Studiengebühren (zuvor 1.000 Euro pro Semester) anbieten zu können.
 
Die aktuelle Bewerbungsphase für den Masterstudiengang Performance Studies an der Universität Hamburg endet am 31. Mai 2015.
 
Der Masterstudiengang Performance Studies ist ein wissenschaftlicher und künstlerischer Studiengang. Er verbindet kultur- und sozialwissenschaftliche Reflexion, künstlerische Praxis und ästhetische Bildung in Tanz und Theater, Choreographie und Regie. Dem Studium liegt ein weit gefasster Performancebegriff zu Grunde, der theatrale Praktiken und Poetiken in sozialen, kulturellen, politischen und künstlerischen Feldern umfasst. Der zweijährige Studiengang ist als Modulsystem konzipiert und führt zum Abschluss Master of Arts in Performance Studies. Die Teilnahme am Studiengang setzt ein abgeschlossenes, fachnahes Hochschulstudium oder einen vergleichbaren Abschluss sowie eine bestandene Eignungsprüfung voraus.
 
Weitere Informationen über das Bewerbungsverfahren und den Studiengang finden Sie im Anhang und unter www.performance.uni-hamburg.de
 
Wir freuen uns sehr, wenn Sie die Informationen an Interessierte weiterleiten.
 
 
Bitte beachten Sie auch schon die Termine für die diesjährigen künstlerischen Abschlussarbeiten auf Kampnagel vom 25.-28. Juni 2015.
 
Kontakt:
Jonas Leifert
(Studiengangkoordination)
 
Telefon: +49.40.42838-3314
Telefon: +49.40.42838-7823 (Sekretariat)
Fax: +49.40.42838-6986
Mail: performance@uni-hamburg.de
http://www.performance.uni-hamburg.de