Dienstag, 17. Oktober 2017, 10 – 18 Uhr (anschl. Empfang), Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften 

Ein Symposium aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft und des 70. Geburtstags seines Gründers Dr. Rupert Graf Strachwitz

In Russland, Ungarn, Polen und anderswo fürchten Regierungen den Einfluss der unabhängigen Akteure, zumal dann, wenn sie die Macht der Regierenden in Frage stellen, transnational agieren, ihre Stimme hörbar erheben und für Menschen- und Bürgerrechte, Demokratie und die Herrschaft des Rechts eintreten. Dagegen werden restriktive Maßnahmen ergriffen. Nimmt man die in vielen Ländern zunehmenden Finanzierungsbeschränkungen und Registrierungshürden hinzu, erscheint das oft gehörte Schlagwort vom Shrinking Space for Civil Society nicht übertrieben. Dabei wird allerdings übersehen, dass andererseits der Einfluss zivilgesellschaftlicher Akteure vielfach stark zunimmt. Im internationalen Kontext wäre es deshalb zu eng, nur von einem Shrinking Space for Civil Society zu sprechen. Es gilt vielmehr, aus wissenschaftlicher Sicht die Veränderungen zu analysieren, die Potenziale herauszuarbeiten und aus Sicht der Zivilgesellschaft selbst einen größeren Diskurs hierzu zu organisieren. Das Symposium The Changing Space for Civil Society hat dieses Anliegen. Einzelne Themenfelder der Mikro-, Meso- und Makroebene, mit denen die Zivilgesellschaft in einem besonderen Spannungsverhältnis steht, sollen paradigmatisch erörtert werden. Weitere Infos findet ihr hier.


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