Verbandsarbeit

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste hat im Oktober 2015 seine Empfehlung zu einer Honoraruntergrenze (HUG) für freiberufliche Tanz- und Theaterschaffende ausgesprochen. Diese wurde im März 2017 aktualisiert. Demnach soll das Mindesthonorar für die Berufsgruppe mit Versicherungspflicht in der Künstlersozialkasse mindestens 2.300 Euro im Monat  sowie für Berufsgruppen, bei denen eine soziale Absicherung über die KSK nicht möglich ist, mindestens 2.660 Euro im Monat betragen.

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Kampnagel und der Dachverband freie Darstellende Künste (DfdK) Hamburg laden Akteur*innen der lokalen Kulturpolitik ein, ihre Visionen für Hamburg offenzulegen. Gemeinsam wird über die enormen Potentiale Hamburgs als eines der wichtigsten urbanen Zentren für zeitgenössische Künste Deutschlands und über Modelle für eine wegweisende Kulturpolitik diskutiert.

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Der Vorstand des DfdK hat die Mitglieder der Projektförderjurys der Kulturbehörde Hamburg auch in diesem Jahr gebeten, sich auch angesichts des erhöhten Finanzbedarfs durch die aktuelle Empfehlung zur Honoraruntergrenze, in einer schriftlichen Stellungnahme öffentlich zu äußern und die Juryentscheidungen dadurch  insgesamt transparenter zu machen.

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Kurz vor den Haushaltsbeschlüssen zum Doppelhaushalt 17/18 hat im Rathaus am 22.11.2016 in einer Sitzung des Kulturausschusses der Hamburger Bürgerschaft einen Anhörungstermin mit dem DfdK stattgefunden. Vertreter/innen der Freien darstellenden Künste haben dort ihre Situation in Hamburger geschildert. Im Nachklang dieser Sitzung hat der DfdK eine Erhöhung der Fördertöpfe um insgesamt 100.000 Euro für die Jahre 17/18 erreicht, was wir als einen zwar kleinen, aber ersten Erfolg verbuchen, der uns ermutigt hat, unsere Bemühungen fortzusetzen. Ziel ist es im nächsten Doppelhaushalt die Freien darstellenden Künste in Hamburg finaziell sehr viel besser auszustatten. Das Wortprotokoll der öffentlichen Sitzung des Kulturausschusses findet ihr hier.

 

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 05.Oktober hat sich die Mehrheit der anwesenden Mitgliedern darum dem Vorschlag des Vorstands angeschlossen, auch für Hamburg eine Empfehlung zur Berücksichtigung einer Untergrenze für die Berechnung von Projekthonoraren zu veröffentlichen. Die Empfehlung findet ihr hier.

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Die Kulturbehörde Hamburg hat auf ein bürgerschaftliches Ersuchen mit dem Titel „Freie Theater- und Tanzszene in Hamburg“ geantwortet. Der Vorstand des DfdK  hat seinerseits eine Stellungnahme zu dem Ersuchen an die Mitglieder des Hamburger Kulturausschusses und andere politische Adressaten verschickt. 

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