Diskurs-Reihe zum Verhältnis von Theater und Politik 

Gespräch über das Theater als Fest am 15.5.2017 um 20h im Rangfoyer, Schauspielhaus

Mit: Jörg Bochow (Deutsches SchauSpielHaus), Barbara Schmidt-Rohr (Dachverband freie darstellende Künste Hamburg e. V.), Matthias Warstat (Freie Universität Berlin)

Das europäische Theater soll aus einem religiösen Fest, dem antiken Dionysos-Ritual, hervorgegangen sein. Eine Hoffnung auf die transformierende Macht des Theaters besteht seitdem darin, der Ausnahmezustand des Fests könne die Gesellschaft dauerhaft verändern – sei es durch das künstlerische Experiment oder das Feiern der Tradition. Solche Ideen sind in den letzten Jahrzehnten durch lokal verortete und internationale Theaterfestivals wiederbelebt worden, haben aber auch Anteil an der oft beklagten ,Eventisierung‘ des Kulturbetriebs. 

Der festliche Überschwang verspricht nicht nur Ekstasen, sondern auch Erschöpfungszustände bei allen aktiv und passiv Beteiligten. 

Über Verheißungen und Risiken des Theaterfests sowie seine gegenwärtigen Bedingungen wollen wir miteinander ins Gespräch kommen.

Im »DachSalon« diskutieren Experten, Studierende und interessierte Besucher im RangFoyer alle zwei Monate Grundfragen von Gesellschaft und Kunst. Kuratiert werden die Veranstaltungen von Ewelina Benbenek, Martin Jörg Schäfer und Thomas Weber (Fachbereich Sprache, Literatur, Medien I der Uni Hamburg) in Zusammenarbeit mit dem M.A. Performance Studies der Uni Hamburg. Weitere Informationen findet ihr hier.

 


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