Der Dachverband freie darstellende Künste Hamburg (DfdK) sieht in den geplanten kulturpolitischen Kürzungen des Bundes ein gravierendes Fehlsignal. Der Haushaltsentwurf für 2026 sieht vor, die Bundeskulturfonds – darunter den für die Freien Darstellenden Künste zentralen Fonds Darstellende Künste – um rund die Hälfte zu kürzen. Dadurch stehen wichtige Netzwerke und Programme vor dem Aus: das Bündnis internationaler Produktionshäuser, das Programm „Verbindungen fördern“ mit seinen neun Netzwerken sowie „explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum“, das Tanz in Schulen gebracht und überregional die Arbeit und Sichtbarkeit Hamburger Künstler:innen gestärkt hat. Wir schließen uns ausdrücklich der Forderung des Fonds Darstellende Künste an, diese Entscheidungen zu revidieren und die Förderung ab 2027 wieder aufzunehmen (Bundeshaushalt 2026: Gemeinsamer Appell der Freien Darstellenden Künste – Fonds Darstellende Künste).
Wir begrüßen ausdrücklich, dass der Bundeskulturetat insgesamt um rund 10 Prozent auf 2,57 Milliarden Euro erhöht wurde. Dieser Aufwuchs setzt grundsätzlich ein wichtiges kulturpolitisches Signal. Umso unverständlicher ist es, dass trotz der Erhöhung ausgerechnet jene Programme gestrichen oder massiv gekürzt werden sollen, die für die freie Szene darstellender Künste essenziell sind. Die Bundeskulturfonds haben in den vergangenen Jahren eine zentrale Grundlage für künstlerische Professionalisierung, Vernetzung und Innovation geschaffen. Besonders das Programm „Verbindungen fördern“ hat für Hamburger Künstler:innen wichtige Netzwerke, Kooperationen und Entwicklungsstrukturen aufgebaut. Zahlreiche Akteur: innen aus Hamburg und Spielstätten wie das LICHTHOF Theater, das monsun.theater, das Sprechwerk oder das FUNDUS THEATER haben darüber langfristige Partnerschaften entwickelt, Vermittlungsprojekte realisiert und Zugang zu Formaten erhalten, die sonst nicht möglich gewesen wären. Netzwerke wie die produktionsbande, Zirkus ON, United Networks, FESTIVALFRIENDS, Tanz weit draußen, Netzwerk Freie Theater (NFT) oder flausen+ konnten durch die Förderung und den Austausch untereinander ihre Expertise, Erfahrungen und Qualifikationen in die Hamburger Szene tragen und das viele Wissen aus der Hamburger Szene heraus in die ganze Bundesrepublik. United Networks unterstützt dabei gezielt die Sichtbarkeit und Vernetzung von Künstler:innen mit marginalisierten Perspektiven und trägt so zu einer diversen Stadtgesellschaft bei. Eine Arbeit die gerade im derzeitigen globalen politischen Klima und dem Kämpfen für demokratische Gesellschaften unerlässlich ist.
Internationale Produktionshäuser wie Kampnagel ermöglichen internationale Koproduktionen, Residenzen und Weiterbildungsformate wie die Akademie für Performing Arts Producer. Die massive Kürzung der Bundeskulturfonds samt Streichung des Produktionshaus-Bündnisses und der Abwicklung von „Verbindungen fördern“ zerschneidet ein gewachsenes System. Unter Druck geraten ausgerechnet jene Vernetzungs-, Weiterbildungs- und Outreach-Formate, die in den letzten Jahren entscheidend zur Professionalisierung der freien Szene und zur Stärkung der Verbindung zum Publikum beigetragen haben. Diese Entwicklungen würden ab 2026 massiv eingeschränkt oder vielerorts unmöglich gemacht – eine weitreichende kulturpolitische Rückwärtsbewegung.
Die Auswirkungen für in Hamburg arbeitende Künstler: innen sind unmittelbar. Gerade Hamburger Akteur: innen haben „Verbindungen fördern“ intensiv genutzt, um internationale Kooperationen aufzubauen, nachhaltige Produktionsweisen zu entwickeln und langfristige Netzwerke zu etablieren. Der Wegfall dieser Programme gefährdet Existenzen, mindert künstlerische Entwicklungsmöglichkeiten, lässt Auseinandersetzungen mit Diversität stagnieren und schwächt die kulturelle Attraktivität der Stadt.
Die massive Kürzung der Bundeskulturfonds und der Wegfall der Bundesmittel für das Produktionshaus-Bündnis schränken die Arbeit der Produktionshäuser erheblich ein. Gleichzeitig verlieren viele Hamburger Künstler*innen jene Programme und Netzwerke, die durch „Verbindungen fördern“ und andere Bundeskulturfonds in den letzten Jahren Kontinuität, Sicherheit und Professionalisierung ermöglicht haben. Damit geraten genau die Räume unter Druck, die für gesellschaftlichen Austausch, ästhetische Experimente und kritische Reflexion notwendig sind – Räume, die eine offene Demokratie dringend braucht. Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, die Streichungen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser sowie der Programme im Rahmen der Bundeskulturfonds – insbesondere des Programms „Verbindungen fördern“ – zurückzunehmen und die dafür notwendigen Mittel ab 2027 wieder bereitzustellen.
Eine starke freie Szene braucht starke Strukturen. Produktionshäuser, Bundeskulturfonds und Programme wie „Verbindungen fördern“ sind Ankerpunkte und Labore für Zukunftsformate – Orte, an denen kulturelle Demokratie geübt, gestaltet und verteidigt und künstlerische Solidarität und Professionalisierung gelebt wird.
Der Dachverband freie darstellende Künste Hamburg (DfdK) sieht in den geplanten kulturpolitischen Kürzungen des Bundes ein gravierendes Fehlsignal. Der Haushaltsentwurf für 2026 sieht vor, die Bundeskulturfonds – darunter den für die Freien Darstellenden Künste zentralen Fonds Darstellende Künste – um rund die Hälfte zu kürzen. Dadurch stehen wichtige Netzwerke und Programme vor dem Aus: das Bündnis internationaler Produktionshäuser, das Programm „Verbindungen fördern“ mit seinen neun Netzwerken sowie „explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum“, das Tanz in Schulen gebracht und überregional die Arbeit und Sichtbarkeit Hamburger Künstler:innen gestärkt hat. Wir schließen uns ausdrücklich der Forderung des Fonds Darstellende Künste an, diese Entscheidungen zu revidieren und die Förderung ab 2027 wieder aufzunehmen (Bundeshaushalt 2026: Gemeinsamer Appell der Freien Darstellenden Künste – Fonds Darstellende Künste).
Wir begrüßen ausdrücklich, dass der Bundeskulturetat insgesamt um rund 10 Prozent auf 2,57 Milliarden Euro erhöht wurde. Dieser Aufwuchs setzt grundsätzlich ein wichtiges kulturpolitisches Signal. Umso unverständlicher ist es, dass trotz der Erhöhung ausgerechnet jene Programme gestrichen oder massiv gekürzt werden sollen, die für die freie Szene darstellender Künste essenziell sind. Die Bundeskulturfonds haben in den vergangenen Jahren eine zentrale Grundlage für künstlerische Professionalisierung, Vernetzung und Innovation geschaffen. Besonders das Programm „Verbindungen fördern“ hat für Hamburger Künstler:innen wichtige Netzwerke, Kooperationen und Entwicklungsstrukturen aufgebaut. Zahlreiche Akteur: innen aus Hamburg und Spielstätten wie das LICHTHOF Theater, das monsun.theater, das Sprechwerk oder das FUNDUS THEATER haben darüber langfristige Partnerschaften entwickelt, Vermittlungsprojekte realisiert und Zugang zu Formaten erhalten, die sonst nicht möglich gewesen wären. Netzwerke wie die produktionsbande, Zirkus ON, United Networks, FESTIVALFRIENDS, Tanz weit draußen, Netzwerk Freie Theater (NFT) oder flausen+ konnten durch die Förderung und den Austausch untereinander ihre Expertise, Erfahrungen und Qualifikationen in die Hamburger Szene tragen und das viele Wissen aus der Hamburger Szene heraus in die ganze Bundesrepublik. United Networks unterstützt dabei gezielt die Sichtbarkeit und Vernetzung von Künstler:innen mit marginalisierten Perspektiven und trägt so zu einer diversen Stadtgesellschaft bei. Eine Arbeit die gerade im derzeitigen globalen politischen Klima und dem Kämpfen für demokratische Gesellschaften unerlässlich ist.
Internationale Produktionshäuser wie Kampnagel ermöglichen internationale Koproduktionen, Residenzen und Weiterbildungsformate wie die Akademie für Performing Arts Producer. Die massive Kürzung der Bundeskulturfonds samt Streichung des Produktionshaus-Bündnisses und der Abwicklung von „Verbindungen fördern“ zerschneidet ein gewachsenes System. Unter Druck geraten ausgerechnet jene Vernetzungs-, Weiterbildungs- und Outreach-Formate, die in den letzten Jahren entscheidend zur Professionalisierung der freien Szene und zur Stärkung der Verbindung zum Publikum beigetragen haben. Diese Entwicklungen würden ab 2026 massiv eingeschränkt oder vielerorts unmöglich gemacht – eine weitreichende kulturpolitische Rückwärtsbewegung.
Die Auswirkungen für in Hamburg arbeitende Künstler: innen sind unmittelbar. Gerade Hamburger Akteur: innen haben „Verbindungen fördern“ intensiv genutzt, um internationale Kooperationen aufzubauen, nachhaltige Produktionsweisen zu entwickeln und langfristige Netzwerke zu etablieren. Der Wegfall dieser Programme gefährdet Existenzen, mindert künstlerische Entwicklungsmöglichkeiten, lässt Auseinandersetzungen mit Diversität stagnieren und schwächt die kulturelle Attraktivität der Stadt.
Die massive Kürzung der Bundeskulturfonds und der Wegfall der Bundesmittel für das Produktionshaus-Bündnis schränken die Arbeit der Produktionshäuser erheblich ein. Gleichzeitig verlieren viele Hamburger Künstler*innen jene Programme und Netzwerke, die durch „Verbindungen fördern“ und andere Bundeskulturfonds in den letzten Jahren Kontinuität, Sicherheit und Professionalisierung ermöglicht haben. Damit geraten genau die Räume unter Druck, die für gesellschaftlichen Austausch, ästhetische Experimente und kritische Reflexion notwendig sind – Räume, die eine offene Demokratie dringend braucht. Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, die Streichungen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser sowie der Programme im Rahmen der Bundeskulturfonds – insbesondere des Programms „Verbindungen fördern“ – zurückzunehmen und die dafür notwendigen Mittel ab 2027 wieder bereitzustellen.
Eine starke freie Szene braucht starke Strukturen. Produktionshäuser, Bundeskulturfonds und Programme wie „Verbindungen fördern“ sind Ankerpunkte und Labore für Zukunftsformate – Orte, an denen kulturelle Demokratie geübt, gestaltet und verteidigt und künstlerische Solidarität und Professionalisierung gelebt wird.