Neben der in den aktuellen Zeiten weiter ausgelegten Wiederaufnahme- und Gastspielförderung wird der Dachverband freie darstellende Künste ab Oktober eine einmalige zeitlich begrenzte Förderung für die freien darstellenden Künstler*innen in Hamburg zur Verfügung stellen, die speziell Corona-bedingte Kosten auffängt.

PANDEMIEBEDINGTE MEHRKOSTEN
PANDEMIEBEDINGTE AUFFÜHRUNGSPRAXIS

1. PANDEMIEBEDINGTE MEHRKOSTEN

Pandemiebedingte Mehrkosten für Projekte, deren Aufführung bereits vor der Pandemie geplant und finanziert war und die durch die Beschränkungen im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Pandemie an Proben, Premieren und Aufführungen gehindert wurden oder die eine Umarbeitung eines geplanten oder bestehender Projekte vornehmen müssen.
Beantragt werden können Kosten, die direkt aus den pandemiebedingten Einschränkungen und Verschiebungen resultieren (beispielsweise Wiederaufnahme- oder Änderungsproben, erneute Anmietung von Probenräumen/Technik/Ausstattung, höhere Personalkosten durch erhöhten Arbeitsaufwand sowohl künstlerisch als auch organisatorisch, geringere Einnahmen, Kosten, die durch die Erfüllung von Hygienemaßnahmen anfallen.  Ausfallhonorare sind nicht förderfähig).

Antragsfristen
15. Oktober 2020, 1. Dezember 2020, 1. April 2021, 1. August 2021
Mit einer Entscheidung ist spätestens 4 Wochen nach der Antragsfrist zu rechnen.

Antragsvoraussetzungen
» Antragsteller*in ist die freie Künstler*in oder die Gruppe, die*der Eigentümer*in der Produktion ist. Diese Förderung richtet sich ausdrücklich nicht an Institutionen wie Spielstätten oder Häuser.
» Antragsberechtigt sind Hamburger Künstler*innen, die ihren Arbeits-und/oder Lebensschwerpunkt in Hamburg haben. (Bitte im Zweifelsfall im Antrag darlegen)
» Gefördert werden Produktionen und Aufführungen, die ausschließlich in Hamburg stattfinden.
» In der ersten Frist zum 15. Oktober ist es einmalig möglich, Förderung auch für schon abgeschlossene Produktionen, die zwischen dem 1. September 20 und dem 15. Oktober 20 stattgefunden haben, zu beantragen.

Vergabekriterien
Das Schöffen-Gremium ist frei in seiner Entscheidung, soll sich aber sowohl an der Relevanz der Produktion orientieren wie auch an dem Versuch allen Sparten der freien darstellenden Kunst in Hamburg Rechnung zu tragen.

Formalia der Antragsstellung
Der Antrag soll folgende Informationen und Materialien enthalten:
» Formales zur*m Antragssteller*in (Name, Kontakt, ...)
» 2500 Zeichen zur Produktion
» 2000 Zeichen zum Planungsstand (was war geplant, warum kann es so nicht stattfinden, was ist jetzt geplant? Darlegung der pandemiebedingten Notwendigkeit, das Projekt umzuplanen.
» 1000 Zeichen zur Künstler*in/ Gruppe
» Links zur Dokumentation (z.B. ein Videomitschnitt, gerne auch Probenmitschnitte)
» Ein angemessener KFP, der die Honoraruntergrenzenempfehlung berücksichtigt und der ausweist, wo pandemiebedingte Mehrkosten entstehen.

Förderhöhe
Maximal sind 8.000 € zu beantragen.


ANTRAGSSTELLUNG PANDEMIEBEDINGTE MEHRKOSTEN
Der Antrag umfasst das ausgefüllte Antragsformular (s. Downloadlink), eine Form von Dokumentation der Produktion und einen angemessenen Kosten- und Finanzierungsplan (hier gehts zu einem Muster-KFP).

Die Unterlagen schickt ihr bitte an: foerderung@dfdk.de

Bei Fragen oder Unsicherheiten helfen die Geschäftsführerinnen des Netzwerkbüros gerne weiter: info@dfdk.de

Hier geht es zu den Förderrichtlinien

Antragsformular Download


2. PANDEMIEBEDINGTE AUFFÜHRUNGSPRAXIS

Ziel der Förderung ist die Sichtbarmachung von Ergebnissen einer Rechercheförderung oder eines Arbeitsstipendiums. Sie wird inhaltlich angeschlossen an eine bestehende auf Rechercheförderung/Arbeitsstipendien/Neustart-Prämie vergeben. Die Förderung kann für kleine, flexible und zu allen Hygienemaßnahmen kompatiblen Showings genutzt werden, die auf zuvor erreichten Arbeitsergebnissen aufbauen. Das schließt Aufführungen im Digitalen ebenso ein wie Freiluftformate und alle Hybridformen. Ausdrücklich nicht ausgeschlossen sind auch Formate in klassischen Theaterräumen.

Antragsfristen
15. Oktober 2020, 1. Dezember 2020, 1. April 2021, 1. August 2021
Mit einer Entscheidung ist spätestens 4 Wochen nach der Antragsfrist zu rechnen.

Antragsvoraussetzungen
» Antragsteller*in ist die freie Künstler*in oder die Gruppe, die*der Eigentümer*in der Produktion ist. Diese Förderung richtet sich ausdrücklich nicht an Institutionen wie Spielstätten oder Häuser.
» Nachgewiesen werden muss bei Antragsstellung eine bereits bestehende Förderung der eigenen Arbeit durch NEUSTART KULTUR-Förderinstrumente auf Landes- oder Bundesebene, oder ein vergleichbares Arbeitsstipendium. Dabei ist eine Doppelförderung der Arbeitsphase ausgeschlossen: Eine Abgrenzung zwischen der Arbeitsphase und der hier zu beantragenden Produktions- und Aufführungsphase muss sichergestellt sein. Gefördert werden Produktionen, deren Produktions- und Aufführungsphase bei Fristende noch nicht begonnen hat.
» Die Aufführungsphase muss bei Antragsstellung zum 15. Oktober in 2020 abgeschlossen werden. Für alle anderen Fristen ist ein Abschluss bis Ende 2021 anzustreben.
» Antragsberechtigt sind Hamburger Künstler*innen, die ihren Arbeits-und/oder Lebensschwerpunkt in Hamburg haben. (Bitte im Zweifelsfall im Antrag darlegen)
» Gefördert werden Produktionen und Aufführungen, die in Hamburg stattfinden.

Vergabekriterien
Das Schöffen-Gremium ist frei in seiner Entscheidung, soll sich aber sowohl an der Relevanz der Produktion orientieren wie auch an dem Versuch allen Sparten der freien darstellenden Kunst in Hamburg Rechnung zu tragen.

Formalia der Antragsstellung
Der Antrag soll folgende Informationen und Materialien enthalten:
» Formales zur*m Antragssteller*in (Name, Kontakt, ...)
» 2500 Zeichen zur Produktion
» 1500 Zeichen zur Planung (Zeitlichkeiten, Aufführungsort)
» 1000 Zeichen zur Künstler*in / Gruppe
» Beleg einer bereits erhaltenen Förderung wie Arbeitsstipendien, Rechercheförderung, Neustartprämie (z.B. Scan des Bescheides, Status der fördernden Institution irrelevant)
» Ein angemessener KFP, der die Honoraruntergrenzenempfehlung berücksichtigt.

Förderhöhe
Maximal sind 12.000 € zu beantragen.


ANTRAGSSTELLUNG PRODUZIEREN UNTER CORONABEDINGUNGEN
Der Antrag umfasst das ausgefüllte Antragsformular (s. Downloadlink), eine Form von Dokumentation der Produktion und einen angemessenen Kosten- und Finanzierungsplan (hier gehts zu einem Muster-KFP).

Die Unterlagen schickt ihr bitte an: foerderung@dfdk.de

Bei Fragen oder Unsicherheiten helfen die Geschäftsführerinnen des Netzwerkbüros gerne weiter: info@dfdk.de

Hier geht es zu den Förderrichtlinien

Antragsformular Download