Sabine Glenz

Seit 2002 entwickelt die Choreografin abendfüllende Soli, Duette und Gruppenstücke, die bei Festivals wie Rencontres Essonne Danse und Les Repérages in Frankreich, der TANZWERKSTATT EUROPA und DANCE in München, sowie am Tanzquartier Wien präsentiert wurden. 2012 erhielt sie den Förderpreis Tanz der Landeshauptstadt München.

Ihre Arbeit selbst konfrontiert sie mit visuellen Kunstformen wie Fotografie, Film, Malerei.

In Reaktion auf „Three Constructions“ von John Cage entwickelt sie in „Rhizom“ (2018) gemeinsam mit 7 Tänzer_innen und 7 Schlagzeugern einen musikalischen Erlebnisraum, in dem das Verhältnis zwischen Künstler, Interpret und Rezipient autonom und hierarchielos ist – es bilden sich feine Adern zwischen Akustik und Bewegung, die von nirgendwo herkommen, scheinbar endlos sind, im Nichts verschwinden, sich trennen, um neue Achsen und Verzweigungen zu bilden.

Als Mitglied des von Künstlern initiierten Vereins Tanztendenz e.V. beteiligt sie sich seit 2013 an unterschiedlichsten Formaten, die sich u.a. mit Förder- und Arbeitsstrukturen der freien Szene auseinander setzen.

 

Meine Choreografien untersuchen die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten in unserer Relation zu dem Anderen und Fremden. Darunter verstehe ich z.B. unser Verhältnis zu der Gruppe, unsere Relation zur Gemeinschaft, aber auch zu umgebenden Räumen, künstlichen Objekten oder der Natur – und letztlich auch das Verhältnis zu uns selbst.“

 


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