02. November, 10.30 bis 15 Uhr per Zoom

„Wie sich Antragstextformulierungen in Förderkontexten eventuell knapper, kürzer und präziser formulieren lassen könnten, um mögliche Potentiale entfalten zu können, von Antragstextformulierungsleser*innen unter Umständen mit mehr Interesse und weniger Zeitaufwand gelesen werden zu können – mit exemplarischen Beispielen!“ oder: Anträge entschwurbeln Workshop von Thomas Kaestle.

Anträge sind oft zu umfangreich, zu kompliziert oder zu uninteressant – unabhängig von der Qualität eines Projektes. Juror*innen lesen viele von ihnen am gleichen Tag. Was leuchtet dabei spontan ein? Was bleibt im Gedächtnis? Was nervt? Die richtigen Worte in der richtigen Anzahl zu finden, kann entscheidend sein. Wirre Strukturen, zu viele Schnörkel und sperrige Exkurse stehen dem Erfolg im Weg. Thomas Kaestle arbeitet als Kulturwissenschaftler in Hannover. Als Mitglied der Theaterjury des Bremer Kultursenators und diverser Kunstjurys und -beiräte liest er regelmäßig Anträge und weiß auch, wie Kolleg*innen darauf reagieren. Als Kulturjournalist, -berater und -vermittler lässt er sich hin und wieder dafür bezahlen, Dinge auf den Punkt zu bringen – auch als Redakteur von Überblickspublikationen von BFDK und Fonds Darstellende Künste. Mit diesem Workshop will er für sprachliche Aspekte der Antragstellung sensibilisieren. Teilnahmegebühr: 15€, 10€ für Mitglieder des DfdK. Anmeldungen bitte bis 31.10. an anmeldung@dfd.de. Wir schicken Euch den Zoom-Link zum Termin am Tag vorher zu.